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ERLESENES

Am Donnerstag, 6. Juli 2017 stellen wir Ihnen ab 20 Uhr wieder unsere Sommer-Lieblings-Bücher vor.

Bei einem guten Glas Wein oder Glas Wasser können Sie sich von uns inspirieren lassen. Der Sommerurlaub steht an sowie entspannte heiße Tage – da gibt es kaum etwas besseres als ein gutes Buch.

Wir bitten um Anmeldung und freuen uns auf Sie!

 

 

Lesung mit Volker Weiß aus „Die autoritäre Revolte“

Volker Weiß liest am 18. Juli 2017 um 19.30 Uhr aus seinem Sachbuch „Die autoritäre Revolte“.

In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß die erste tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zu den rechtspopulistischen Phänomenen Pegida, AfD & Co. Dabei beschreibt er das vielfältige Spektrum der neuen rechten Bewegungen und untersucht die Herkunft und Vernetzung ihrer Kader. Mit seinem kenntnisreichen Blick in die deutsche Geschichte zerschlägt er die zentralen Mythen der Neuen Rechten und zeigt: Gegenwärtig werden nationalistische Strömungen der Vergangenheit, die der Nationalsozialismus verdrängt hatte, wieder aufgegriffen. Volker Weiß geht den autoritären Vorstellungen nach und veranschaulicht Übergänge von Konservativismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Zugleich demaskiert er die antiliberalen Phrasen der Rechten und ihren Gestus als »68er von rechts«. Die frappierende Erkenntnis: »Abendländer« und Islamisten sind in ihrem Kampf gegen Selbstbestimmung Waffenbrüder. Ein aufklärerisches Buch, das die Dürftigkeit der neuen Bewegungen schonungslos entlarvt und zum Kampf gegen deren autoritäre Zumutungen aufruft.

Moderation: Gesa von Leesen, Journalistin aus Esslingen

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der VHS Esslingen sowie der Stadtbücherei Esslingen und findet im Hof des Cafés der Stadtbücherei statt.

Eintritt 8 Euro

Karten reservieren können Sie gerne bei uns in der Buchhandlung oder in der Stadtbücherei Esslingen.

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Literarisch – musikalische Lesung mit Stephanie und Christoph Haas

Stephanie u. Christoph Haas 044Samstag, 18. März, 20 Uhr, Esslingen, Scala, Blumenstraße 15:
„Siehst du, so geht’s in der Welt“

 Was Märchen uns sagen über die Kunst des Lebens und die Kunst des Sterbens
Stephanie Haas (Lesung)
Christoph Haas (Rahmentrommel, Muschelhorn, Gong, Perkussion)

Märchen wagen sich mutig an alle Lebensthemen. Sie scheuen sich auch nicht vor dem Tod. Der kommt sogar als freundlicher Gevatter daher und verspricht, das Kind des armen Vaters reich und berühmt zu machen. Denn, so sagt er, „wer mich zum Freunde hat, dem kann’s nicht fehlen.“ Diese Botschaft ist groß. Die Märchen wissen, dass zwischen Himmel und Erde noch andere Gesetze herrschen als die, die der Mensch gemacht hat. Sie erzählen vom Leben, so wie es ist. Es gibt wunderbare Überraschungen und große Geheimnisse. Jedenfalls geht es oft anders als du denkst: „Siehst du, so geht’s in der Welt“.

Stephanie und Christoph Haas sind europaweit bekannt als Spezialisten für frühe Musik und exquisite literarisch-musikalische Programme (www.ensemble-cosmedin.de) Stephanie Haas liest. Christoph Haas gestaltet dazu eine faszinierende Klangwelt voll sanft pulsierender Rhythmen und paradiesisch farbenreicher Obertöne. (www.christoph-haas.eu).

Stephanie Haas

Diese Veranstaltung findet im Scala Esslingen, Blumenstr. 15, statt.

Einlass ab 19.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr

AK 14.-, VVK 12.-   Vorverkauf bei uns in der Buchhandlung, Tel: 0711/352738 oder ehrmann@provinzbuch.de

Lesung mit Volker Kutscher aus „Lunapark“

Volker Kutscher, Lunapark. Kiepenheuer & Witsch, 22,99 €

Am Samstag, 1. April 2017 hatVolker Kutscher um 19.30 Uhr aus seinem neuesten Gereon Rath-Krimi „Lunapark“ gelesen.

Berlin, Ende Mai 1934. Die anfängliche Begeisterung für die Regierung Hitler schwindet, die unberechenbare SA macht vielen Bürgern Angst. Und Gereon Rath gerät bei seinen aktuellen Ermittlungen ausgerechnet mit den Braunhemden aneinander.

Unter der Eisenbahnbrücke an der Liesenstraße, unter einer unvollendeten kommunistischen Parole, liegt ein SA-Mann, der scheinbar erschlagen wurde, tatsächlich aber an einem Glasauge erstickt ist. Am Tatort trifft Kommissar Rath auf seinen früheren Kollegen Reinhold Gräf, der nun für die Geheime Staatspolizei arbeitet. Während Gräf von einem politischen Mord ausgeht, ermittelt Rath in eine andere Richtung und entdeckt Verbindungen zum zerschlagenen Ringverein »Nordpiraten«, der seine kriminellen Aktivitäten als SA-Sturm getarnt fortsetzt. Als ein zweiter SA-Mann erschlagen aufgefunden wird, scheint alles auf eine Mordserie zu deuten. Eine Spur führt in den seit Kurzem geschlossenen Lunapark, einstmals Berlins berühmtester Rummel. Und Rath fragt sich, welche Rolle Unterweltboss Johann Marlow, ein Erzfeind der »Nordpiraten«, in diesem Fall spielt. Die politische Lage wird immer brisanter, Raths Frau Charly gerät in SA-Haft, und der Kommissar wird in einen Strudel sich überschlagender Ereignisse gezogen, an deren Ende er sogar einen unmissverständlichen Mordauftrag erhält. Wird er ihn ausführen? Volker Kutscher liefert atemlose Spannung und das packende Porträt politisch höchst unruhiger Zeiten.

Die Veranstaltung findet innerhalb  „Kaltblütig – 3. Esslinger Krimitage“ in Kooperation von uns mit dem Kommunalen Kino Esslingen statt.

Moderation: Gesa von Leesen, Journalistin

Veranstaltungsort: Kommunales Kino Esslingen

Eintritt: 12/10 Euro

 

 

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Lesung mit Lenz Koppelstätter aus „Die Stille der Lärchen“

Lenz Koppelstätter, Die Stille der Lärchen. KiWi, 9,99 €

Lenz Koppelstätter hat bei uns in der Buchhandlung am 26. Oktober 2016 um 20 Uhr aus seinem zweiten Südtirolkrimi „Die Stille der Lärchen“ gelesen.

Südtiroler Charme und ein hochspannender Fall aus einem Tal, das einst berühmte Schriftsteller beherbergte

Am Rande eines 300-Seelen-Dorfes wird an einem Frühlingsmorgen die Leiche eines Mädchens entdeckt. Blutüberströmt liegt sie bei den Urlärchen von St. Gertraud, die jedes Kind in Südtirol kennt. Generationen lang haben die Bäume allem getrotzt, Wind, Wetter und den Menschen; unter ihren Wurzeln soll sich der Eingang zur Hölle befinden. In ihrem neuen Fall ermitteln Grauner und Saltapepe im Ultental, dessen Bewohner schweigsam, stolz und gottesfürchtig sind. Erstaunlich schnell ist ein Geständiger gefunden: Haller, ein zugezogener Architekt. Die Dorfgemeinschaft aber sagt: Haller deckt nur seinen Sohn Michl, der seltsam ist und niemandem geheuer. Und auch Grauner ahnt, dass alles komplizierter ist. Zumal unweit des Tatorts altertümlich anmutende Schriftstücke gefunden werden. Sie könnten aus den verschollenen Tagebüchern eines berühmten Gastes der Ultentaler Heilbäder stammen. Und sie berichten von einem kaltblütigen Mord, der vor über hundert Jahren geschah. Einem Mord, der das Dorf bis heute umtreibt.

 

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